Hermann-Nohl-Schule Osnabrück

Neubau eines Schulgebäudes im Passivhausstandard

Der Entwurf nimmt direkten Bezug auf die pädagogische Ausrichtung der Herman-Nohl-Schule. Neben der Umsetzung des vorgegebenen Raumprogramms war die konsequente Trennung von Primar- und Sekundarbereich eine wesentliche Vorgabe. Das Plangrundstück bietet hierfür optimale Möglichkeiten. Der Entwurf sieht einen aufgefächerten, nach Süden ausgerichteten Baukörper vor. Primar- und Sekundarberiech befinden sich jeweils in autarken Gebäudeteilen mit eigenen Eingängen, eigenen Pausenhof- und Freiflächen. Sämtliche Aufenthalts-/Klassenräume wurden nach Süden ausgerichtet, so dass durch großzügige Verglasung solare Gewinne genutzt werden können. Der im pädagogischen Konzept dargelegte erzieherische Anspruch soll sich auch im Baukörper widerspiegeln. Zielsetzung ist eine energiesparende Bauweise, die zu einer deutlichen Reduzierung des Energieeinsatzes und der damit verbundenen Umweltbelastung führt. Die geplante Passivhaus-Bauweise bietet hierfür die optimale Konstruktionsart und zeigt, dass auch eine offene Bauweise im freien Landschaftsraum energiesparend ausgelegt werden kann.

Bauherr

Stadt Osanbrück, Eigenbetrieb Immobilien

Flächen

BGF: 3.800 m²

Fertigstellung

2010